Wir über uns

Die Gründungsversammlung des Landesverbandes der Standesbeamten für das Land Rheinland-Pfalz fand am 03. August 1948 in Koblenz statt.  Aufgaben des Verbandes sind die Aus- und Fortbildung sowie die Förderung des gegenseitigen Erfahrungsaustausches der im Personenstandswesen tätigen Beamtinnen und Beamten sowie Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der 212 rheinland-pfälzischen Standesämter und deren Aufsichtsbehörden. Diese verantwortungsvollen Aufgaben wurden dem Verband im Jahre 1949 vom Ministerium des Innern übertragen. Ein weiteres Betätigungsfeld des Verbandes ist die Mitwirkung an neuen Gesetzen und Rechtsverordnungen.

 

Als eingetragener Verein verfolgt der Verband ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Er enthält sich jeglichen gewerkschaftsähnlichen und politischen Zielen. Der Verband arbeitet nicht mit öffentlichen Mitteln, sondern finanziert sich über die Beiträge seiner derzeit 756 persönlichen Mitglieder. Mitglieder sind die Standesbeamtinnen und Standesbeamten, die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Standesämter und deren Aufsichtsbehörden sowie Personen, die sich um das Personenstandswesen verdient gemacht haben.

Der Vorstand und die Fachberater sind ehrenamtlich für den Verband tätig.

 

Im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres finden im Benehmen mit dem Ministerium des Innern und für Sport in zwölf Schulungsbezirken  ganztägige Fortbildungsveranstaltungen im deutschen und internationalen Ehe-, Kindschafts- und Namensrecht statt. Innerhalb dieser Schulungsbezirke wird durch stets wechselnde Schulungsorte die unmittelbare Nähe der einzelnen Dienstorte erreicht, was für die Teilnehmer eine persönliche und für die Anstellungsträger eine erhebliche finanzielle Entlastung bedeutet. Die Teilnahme an den Fortbildungsveranstaltungen ist für die Mitglieder kostenfrei.

 

Die insgesamt 24 Schulungen werden derzeit von 9 Fachberaterinnen und Fachberatern durchgeführt. Alle zwei Jahre wird eine zusätzliche Fortbildungsveranstaltung für Bedienstete der Aufsichtsbehörden und für die Standesbeamten und Sachbearbeiter der kreisfreien und großen kreisangehörigen Städte angeboten. Daneben unterstützen die Fachberater mit ihrem qualifizierten Wissen durch telefonische oder schriftliche Auskünfte die vielseitigen Aufgaben der Standesbeamtinnen und Standesbeamten sowie der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter.

Der Besuch von jährlich 850 bis 900 Teilnehmern an den Lehrgängen belegen den ständigen Fortbildungsbedarf aber auch das Interesse der Bediensteten, sich stets den neuen Herausforderungen zu stellen.

Bei Einführung grundlegender personenstandsrechtlicher Neuerungen war und ist der Verband in der Lage, kurzfristig Sonderschulungen einzuplanen.